Schneeberglauf

erstellt am 29.09.2019 von Stephan Sprung

Die Fahrt startete noch bei guten Bedingungen, aber ab Wien begann der Regen. Und dieser stoppte auch nicht mehr.

Die Temperaturen waren noch ok bei ca. 14° in Puchberg, aber der Regen wurde stärker. Gott sei Dank fand sich noch ein Loch kurz vorm Start und so liefen wir mit weiteren 247 Läufer/innen nur mehr bei leichten Nieselregen in Puchberg weg.

Nun standen 10km mit 1200Hm an und das auch noch gegen die Dampflokomotive nach dem Motto des Laufes:

Mensch gegen Maschine

In Puchberg ging es zuerst noch etwas flacher auf der Strasse dahin, doch schon bei Km 1,8 began der "Hengstweg" und damit das Abenteuer auf Schotterwegen bzw. weiter oben dann nur noch auf Wandersteigen bis zur Bergstation der Zahnradbahn am Hochschneeberg.

Desto weiter wir nach oben liefen umso kühler wurde es und auch der Wind nahm zu. Speziell bemerkbar machte sich der Wind auf den letzten 1-2km welche nur noch zwischen Latschen verliefen. Dies sind auch die beiden schwierigsten Kilometer: 2km 400Hm

Der Weg ist hier nur noch ein Steig mit Steinen versehen und die Kraft für große Schritte haben hier nur noch wenige. Erschwert wurde dies heute auch noch durch den Regen der die Rutschgefahr trotz guten Schuhwerks stark erhöhte.

Und so benötigten wir für diese beiden Kilometer doch Zeiten um die 20 - 25 min.

Umso glücklicher war die Zielankunft, wo wir mit Finishermedaillie und Fleecedecke herzlich empfangen wurden

Franz als 47. in 1:23:07

Stephan als 101. in 1:34:05

Für Franz reichte es sogar zum 3. Platz in seiner AK.

Hier lag die Temperatur bei Regen und Wind nur mehr bei  etwa 5°C.

Gleichzeitig fand auch der Schneebergtrail statt, wo die Siegerin Vroni Limberger war.

Ergebnisse unter

Unzufrieden nur mit der Endzeit habe ich schon den Entschluss gefasst diesen Lauf sicher wieder zu bestreiten. Als wir wieder zuhause angekommen waren, wurde auch das Wetter wieder besser und die Sonne blinzelte hervor. Wir hatten einfach den falschen Tag erwischt

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