Hinteralm brutal

erstellt am 16.08.2019 von Stephan Sprung

brutal ?? - warum am Normalweg wenn es auch querfeldein geht !!

Zum 2. Mal dieses Jahres fand ein Berglauf auf den Muckenkogel statt. Jedoch statt über der normalen Schotterstrasse führte diese Strecke über den Wasserfallweg, die Sutte (kleine Ausgabe der Wiese vom Stafflauf) und über den Gipfel des Muckenkogels (grosser Sender) bis zur Hinteralm (= Traisenerhütte).

Aussagen vom Veranstalter: "Hinteralm brutal heißt brutal weil ... eben brutal, Ihr läuft größtenteils nur im Gelände anstatt auf dem Fahrweg" "am Wasserfallweg macht ihr auf 50 Laufmeter 300 Höhenmeter" - ist nicht ganz so, aber aufgrund der ganzen Stufen und Treppen kommt es so rüber.

Die Streckenlänge betrug 7,5km und insgesamt waren ca. 880 Hm bergauf zurückzulegen.

Dazu fanden sich bei tollem Laufwetter 55 Läufer/innen ein. Es gab auch gleichzeitig die letzte Chance sich für den Nö Bergcup zu qualifizieren, Dieser bestand aus Jauerling, Schöpfl, Muckenkogel und eben Hinteralm brutal. Notwendig waren 3 Läufe.

Die Strecke führte uns direkt über den Wasserfallweg mit seinen Metallstufen bis zur Mittelstation des Sesselliftes und weiter über die Sutte (= steile Wiese mit Sonneneinstrahlung) an der Lilienfelderhütte vorbei. Nun aber quer über die Wiesen verlief die Strecke bis zur Abzweigung Klosteralm und erst danach der Strasse entlang zum kleinen Sender. Nun wieder durch den Wald auf den Gipfel des Muckenkogel (großer Sender) und auf dr gegenüberliegenden Seite wieder bergab. Kurz auf der Fahrstrasse zur Traisenerhütte für ca. 200m und danach auf dem Waldweg dem Grat folgend bis zum Ziel.

Mit einer überragenden Zeit von 39:59 schaffte damit den Tagessieg Wrzaczek Stefan und bei den Damen gelang dieser Zöchbauer Michaela in 1:00:19.

Ich belegte in 58:19 den 29. Platz (8. M40) und Raphael finishte diesen brutalen Lauf in 1:29:08 als 55. (1. Jun).

Ich war begeistert von dem schwierigen und anstrengenden Lauf und bin mit meiner Zeit und Leistung voll zufrieden. Auch Raphael war von dem Lauf begeistert und ist stolz diesen beendet zu haben.

Weiters war dieser Lauf für uns beide auch ein gutes Training für die NÖM in 2 Wochen in Annaberg sowie den Schneeberglauf Ende September.

Anschließend an der Laufsiegerehrung fand auch die Gesamtehrung des Nö Bergcups 2019 statt.

Hier gab es eine Wertung für alle 4 Läufe und die Cupwertung für 3 aus 4:

In beiden Kategorien konnte ich den 2. Platz in der M40 hinter Jürgen Aschauer erreichen. Bei der Cupwertung 3 aus 4 gewann Raphael auch noch die Juniorenwertung.

Die gesamten Ergebnisse des Laufes und der Cupwertung gibt es unter dem Link

Foto von der Wertung aller 4er Läufe:

Der Cup bot tolle Bergläufe in Nö und wir hoffen, dass Walter auch nächstes Jahr wieder so etwas plant.

Für heuer gibt es nur ein großes DANKE von uns für die tollen Veranstaltungen, denn Walter vollbringt hier wirklich tolle Leistungen als Alleinveranstalter.

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